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So wirken Lichtfarben auf unsere Psyche

Kiom StehlampenVerschiedene Faktoren beeinflussen unsere Psyche und können sowohl positive als auch negative Impulse haben. Eine große Rolle auf das individuelle Wohlbefinden und die individuelle psychische Verfassung hat die Lichtfarbe. Gerade innerhalb eines Raumes kann die Lichtfarbe dafür sorgen, dass Sie sich wohl und motiviert fühlen, aber auch dass Sie eher müde und abgekämpft sind. Wie intensiv die Lichtfarben dabei auf die Psyche wirken, lesen Sie in diesem Ratgeber. Außerdem möchten wir Ihnen hier einen Überblick über die verschiedenen Wirkweisen geben.

Sonnenlicht verändert sich im Laufe eines Tages

So wirken Lichtfarben auf unsere PsycheSonnenlicht ist wichtig für den menschlichen Körper. Das hat ganz unterschiedliche Gründe. So gewinnt Ihr Körper aus dem Sonnenlicht beispielsweise Vitamin D. Außerdem sorgt Sonnenlicht dafür, dass Sie sich wach fühlen und beispielsweise gut gelaunt sind. Sonnenlicht ist ein ganz besonderes Licht, das Sie in dieser Form auch nicht nachahmen können. Das liegt unter anderem daran, dass es sich aus sämtlichen Lichtfarben zusammensetzt. Darüber hinaus ändern sich die Eigenschaften des Sonnenlichts im Laufe des Tages. Das liegt in erster Linie an dem Zusammenspiel von Sonnenstand und Atomen. Während am Morgen und Abend das Sonnenlicht weich und warm wirkt, erscheint es mittags eher bläulich. Mittags hat das Sonnenlicht bis zu 7000 Kelvin. Am Morgen und Abend sind es dagegen nur 2800 bis 3000 Kelvin.

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Lichtfarbe hat Einfluss auf Melatoninspiegel
Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass die Lichtfarbe aktiv Einfluss auf den Melatoninspiegel hat. Bei besonders hellem und kaltem Licht produziert der Körper wenig Melatonin. Sie fühlen sich dadurch besonders wach und motiviert. Am Morgen und Abend ist das Licht wärmer, der Körper produziert wiederum mehr Melatonin und Sie werden müde. Für einen gesunden Biorhythmus ist dieses Wechselspiel besonders wichtig.

Mittlerweile machen sich Innenarchitekten dieses Wissen zu Nutze:

  • In Wohnräumen, die der Erholung und Entspannung dienen, werden warme Lichtfarben verwendet.
  • In Arbeitsbereichen wie Büro, Küche und auch Werkstätten wird dagegen auf kaltes Licht gesetzt, sodass die Sinne geschärft sind und sie konzentriert arbeiten können.
  • Die Medizin versucht sich die Wirkung der Lichtfarben zusehends zu Nutze zu machen und kann dadurch beispielsweise die Behandlung von Demenzpatienten positiv beeinflussen.

Wirkung der verschiedenen Lichtfarben in der Übersicht

Durch die Wahl der Lichtfarbe können Sie also aktiv Einfluss auf Ihren Gemütszustand und damit eben auch auf Ihre körperliche Verfassung nehmen. Wir stellen Ihnen in der folgenden Tabelle die unterschiedlichen Lichtfarben vor und zeigen Ihnen, welche Wirkung diese haben:

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Farbe Hinweise
Gelb Unser Gehirn assoziiert mit dem gelben Licht in erster Linie Sonnenlicht. Es ist hell, freundlich und sorgt damit dafür, dass Sie sich wach und ausgeschlafen fühlen. Weiterhin wirkt sich gelbes Licht positiv auf den kreativen Geist aus und stärkt die Aufnahmefähigkeit.
Rot Wenn Sie sich müde und kraftlos fühlen, sollten Sie auf rotes Licht setzen. Rotes Licht stärkt Ihre Aktivität und verbessert Ihre Dynamik. Das hat übrigens auch körperliche Auswirkungen. So beschleunigt sich Ihr Herzschlag und Sie atmen deutlich schneller. Ihr Körper transportiert dann mehr Adrenalin in Ihrem Blut.
Grün Grünes Licht ist eine tolle Alternative zu rotem und orangem Licht in Ihrem Wohnzimmer. Ihr Gehirn verbindet grünes Licht mit der Natur, weshalb es eine besonders entspannende Wirkung hat und einen ruhigeren Atem fördert. Häufig kommt es heute beispielsweise in Ruheräumen zum Einsatz.
Orange Wenn Sie sich bisschen optimistischer fühlen möchten, ist oranges Licht eine sehr gute Wahl dafür. Zugleich regt es aber auch den Appetit an, weshalb es gern in Restaurants verwendet wird.
Blau In Arbeitsräumen finden Sie sehr oft blaues Licht. Das hat unterschiedliche Gründe. Zum einen wirkt es beruhigend und verringert die Ausschüttung von Melatonin, zum anderen stärkt es aber auch die Konzentration. Daher kann sich blaues Licht durchaus auf Ihre Leistungsfähigkeit positiv auswirken.

Tipp: In den letzten Jahren hat auch violettes Licht in vielen Häusern und Wohnungen Einzug halten können. Violettes Licht gilt bis heute als etwas ganz Besonderes. Dafür ist vor allem der Aspekt verantwortlich, dass diese Lichtfarbe früher nur sehr schwer hergestellt werden konnte, was Leuchtmittel damit zu einem echten Unikat machte.

Wie können Sie sich die Wirkung des Lichtes zu Nutze machen?

Anhand der verschiedenen Farben haben wir Ihnen gezeigt, dass die Lichtfarbe sowohl auf den Körper als auch auf die Psyche Einfluss nehmen kann. Die Wirkung des Lichts auf Ihren Organismus können Sie sich zu Nutze  machen, weshalb es empfehlenswert ist, die Lichtfarben in Ihrer Wohnung bewusst auszuwählen. Es gibt nur wenige Dinge, die eine Strukturierung des Tages so gut ermöglichen wie Lichtintensitäten. Ohne das künstliche Licht wäre es beispielsweise nicht möglich, in der Nacht sämtlichen eigenen Interessen nachzugehen. Wenn Sie zudem zur Ruhe kommen möchten, um in Ihrer Freizeit beispielsweise neue Energie zu tanken, können Sie auch das mit Hilfe der Lichtfarbe bewerkstelligen, in dem Sie eben auf warmes Licht setzen.

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Die verschiedenen Lichtfarben ermöglichen es Ihnen außerdem, den gravierenden Unterschied zwischen den Jahreszeiten besser zu überbrücken. Die Lichtintensitäten weisen gerade zwischen Sommer und Winter massive Unterschiede aus.

TIPP: Wenn Sie im Winter mit den langen Nächten und kurzen Tagen Schwierigkeiten haben, kann Ihnen eine Lichttherapie helfen und für positive Impulse sorgen.

Setzen Sie auf direktes und indirektes Licht

Um die Wirkung der verschiedenen Lichtfarben optimal auszunutzen, sollten Sie auf eine gelungene Mischung aus direktem und indirektem Licht setzen. Grundsätzlich haben nämlich auch Lichtrichtung und Gleichmäßigkeit Einfluss auf die Lichtwirkung. Gerade in Arbeitsbereichen sollten Sie auf Schatten verzichten und hier eventuell mit mehrere Lichtquellen nachhelfen. Durch die Schatten ermüden Sie schneller. Außerdem fördern die unterschiedlichen Lichtstärken Fehlerquellen. Durch Stehlampen können Sie bisherige Schatten im Raum gezielt umgehen.

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Vor- und Nachteile von Stehlampen

Die Modelle können, je nachdem wie die Leuchtmittelaufnahme gestaltet ist, sowohl direktes als auch indirektes Licht ausstrahlen. Daraus ergeben sich folgende Vor- und Nachteile:

  • leicht in den Raum integrierbar
  • auch als indirekte Beleuchtung einsetzbar
  • können einzelne Schattenflächen gezielt aus der Welt schaffen
  • können einfach umgestellt werden
  • mit Leuchtmitteln in verschiedenen Farben nutzbar
  • nur als ergänzendes Leuchtmittel geeignet
  • reichen als alleinige Lampe nicht aus

Die Art des Lichtes, mit dem Sie bei der Gestaltung von Räumen arbeiten, hat grundlegend auch Einfluss darauf, wie tief die Lichtwellen in die Haut eindringen. Hier muss klar zwischen Infrarotlicht, sichtbarem Licht und auch ultraviolettem Licht unterschieden werden. Infrarotlicht findet heute auch bei verschiedenen Therapien Anwendung und verspricht eine gezielte Linderung verschiedener Beschwerden.

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